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Prismenvorsatz für monokulare Fernrohre

Der Einsatz von Ferngläsern durch Sehbehinderte zur Orientierung in der Öffentlichkeit bringt oft Probleme mit sich, weil fremde Personen, in deren Richtung mit dem Fernglas geschaut wird, sich dadurch belästigt fühlen. Man denke z.B. nur an das Lesen von Schildern am Strand, im Hotel und an ähnliche Situationen. Lowvision-Fachleute und Optiker in der Schweiz haben das Problem erkannt und deshalb das sog. "Buser-Bauernfeind-Prisma" entwickelt. Dies ist ein Vorsatz für Monokular-Ferngläser, der den Strahlenverlauf verändert. Mit diesem Prismenvorsatz blickt man, falls man etwas vor sich lesen oder betrachten möchte, nicht mehr geradeaus nach vorn, sondern neigt dann das Fernrohr in Richtung Fußboden.

Dieser Prismenvorsatz ist bei Lowvision-Optikern erhältlich.

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