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= Reichtumsverteilung =
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== Arm, Reich, Armutsgrenze ==
   
== Armut, Armutsgrenze: ==
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Es gibt keine eindeutige, einheitliche Definition fuer Armut. In unserem Powibuch [Mensch und Politik SII] steht:
   
Es gibt keine eindeutige, einheitliche Definition von Armut. In unserem Powibuch [Mensch und Politik SII] steht: "Armut ist vielmehr historisch und dabei jeweils relativ im Verhaeltnis von 'arm' und 'reich' bestimmt." Das heisst, Armut bzw. Reichtum kann nur relativ zur Produktion der Wirtschaft betrachtet werden.
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"Armut ist vielmehr historisch und dabei jeweils relativ im Verhältnis von 'arm' und 'reich' bestimmt."
   
Beispielsweise stellt sich die Frage, ob eine "armer" Mensch in Europa als solcher bezeichnet werden kann in Hinsicht auf die weltweite Armut in den Entwicklungslaendern. Da wir uns jedoch auf die BRD konzentrieren kann diese Frage vernachlaessigt werden.
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Das heißt, Armut bzw. Reichtum kann nur relativ zum gesellschaftlichen Reichtum betrachtet werden. Beispielsweise stellt sich in Hinsicht auf die weltweite Armut in den Entwicklungsländern die Frage, ob ein "armer" Mensch in Europa als solcher bezeichnet werden kann. Da wir uns jedoch auf die BRD konzentrieren kann diese Frage vernachlässigt werden. Für diesen Text wird Armut nach dem Konzept der EU definiert.
   
Fuer diesen Text wird Armut nach dem Konzept der EU definiert. "Als Arm gelten in einer Gesellschaft diejenigen, deren Einkommen weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens betraegt. Bei einem Einkommen bis 75 Prozent wird von Niedrigeinkommen gesprochen, die Spanne von 50 bis 75 Prozent wird als 'prekaerer Wohlstand' bezeichnet, da hier die Gefahr eines Abrutschens unter die Armutsgrenze gegeben ist." [Mensch und Politik SII, S.60]
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"Als Arm gelten in einer Gesellschaft diejenigen, deren Einkommen weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt. Bei einem Einkommen bis 75 Prozent wird von Niedrigeinkommen gesprochen, die Spanne von 50 bis 75 Prozent wird als 'prekärer Wohlstand' bezeichnet, da hier die Gefahr eines Abrutschens unter die Armutsgrenze gegeben ist." [M+P, S.60]
   
In anderen Quellen wird auch 60 Prozent als Armutsgrenze gesetzt.
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In anderen Quellen wird auch 60 Prozent als Armutsgrenze gesetzt. Weiterhin bezieht sich "Armut" in diesem Text auf monetäre Ressourcen und nicht auf Gesundheit oder Bildung.
   
Weiterhin bezieht sich Armut in diesem Text auf Geld (materielle Reichtum / Wert).
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== Wer ist davon betroffen ==
   
   
Die BRD hat vier Grundprinzipien, die waeren:
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== Funktion des Staats ==
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Eines der vier Grundprinzipien der BRD ist der Sozialstaat [Satz]. Bundesstaat, Demokratie, Rechtsstaat bilden die restlichen drei.
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"Das Prinzip bedeutet, dass der Staat seine Bürger gegen soziale Risiken abzusichern und soziale Ungleichheit abzumildern hilft." (M+P, S. 450)
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Der Staat kann auf drei Ebenen gegen soziale Ungleichheit vorgehen. Auf der untersten Ebene ist der Schutz der Armen, Programme gegen die Armut und Katastrophenhilfe. Auf der zweiten Ebene stellt der Staat eine Sozialversicherung bereit, Altersversorgung, Familienbeihilfe und Arbeitslosenversicherung. In den USA wird der Freie Markt konsequent umgesetzt, sodass jeder Mensch für seine Versorgung und Versicherung verantwortlich ist. [überprüfen] Aktiv für die Verbesserung der Gleichheit hat der Staat (die Regierung?) die Macht das Vermögen umzuverteilen. Dazu kann er beispielsweise Gesetze erlassen (Vermögenssteuer?). (M+P, S. 131)
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== Staatstheorien zur Reichtumsverteilung ==

Version vom 24. April 2007, 14:35 Uhr

Arm, Reich, Armutsgrenze

Es gibt keine eindeutige, einheitliche Definition fuer Armut. In unserem Powibuch [Mensch und Politik SII] steht:

"Armut ist vielmehr historisch und dabei jeweils relativ im Verhältnis von 'arm' und 'reich' bestimmt."

Das heißt, Armut bzw. Reichtum kann nur relativ zum gesellschaftlichen Reichtum betrachtet werden. Beispielsweise stellt sich in Hinsicht auf die weltweite Armut in den Entwicklungsländern die Frage, ob ein "armer" Mensch in Europa als solcher bezeichnet werden kann. Da wir uns jedoch auf die BRD konzentrieren kann diese Frage vernachlässigt werden. Für diesen Text wird Armut nach dem Konzept der EU definiert.

"Als Arm gelten in einer Gesellschaft diejenigen, deren Einkommen weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens beträgt. Bei einem Einkommen bis 75 Prozent wird von Niedrigeinkommen gesprochen, die Spanne von 50 bis 75 Prozent wird als 'prekärer Wohlstand' bezeichnet, da hier die Gefahr eines Abrutschens unter die Armutsgrenze gegeben ist." [M+P, S.60]

In anderen Quellen wird auch 60 Prozent als Armutsgrenze gesetzt. Weiterhin bezieht sich "Armut" in diesem Text auf monetäre Ressourcen und nicht auf Gesundheit oder Bildung.

Wer ist davon betroffen

Funktion des Staats

Eines der vier Grundprinzipien der BRD ist der Sozialstaat [Satz]. Bundesstaat, Demokratie, Rechtsstaat bilden die restlichen drei.

"Das Prinzip bedeutet, dass der Staat seine Bürger gegen soziale Risiken abzusichern und soziale Ungleichheit abzumildern hilft." (M+P, S. 450)

Der Staat kann auf drei Ebenen gegen soziale Ungleichheit vorgehen. Auf der untersten Ebene ist der Schutz der Armen, Programme gegen die Armut und Katastrophenhilfe. Auf der zweiten Ebene stellt der Staat eine Sozialversicherung bereit, Altersversorgung, Familienbeihilfe und Arbeitslosenversicherung. In den USA wird der Freie Markt konsequent umgesetzt, sodass jeder Mensch für seine Versorgung und Versicherung verantwortlich ist. [überprüfen] Aktiv für die Verbesserung der Gleichheit hat der Staat (die Regierung?) die Macht das Vermögen umzuverteilen. Dazu kann er beispielsweise Gesetze erlassen (Vermögenssteuer?). (M+P, S. 131)

Staatstheorien zur Reichtumsverteilung

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